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Erklärungen für Abkürzungen

  • swt:
    In arabischer Sprache steht die Abkürzung swt nach dem Namen Allahs für „Subhana wa Ta'ala“, was so viel bedeutet wie „der Vollkommene, der Allerhöchste“.
  • sas:
    Wenn der Name des Propheten Muhammad erwähnt wird, folgt oft die ehrenvolle Anrede sas. Diese Abkürzung steht für das arabische „salallahu alaihi wa salam“, was übersetzt „Allahs Frieden und Segen auf ihm“ bedeutet.
  • as:
    Bei der Erwähnung von Engeln und anderen Propheten wird oft die Abkürzung as verwendet. Dies steht für das arabische „alaihi salam“, was übersetzt „Friede sei mit ihm“ bedeutet.
  • ra:
    Wenn die Gefährten des Propheten Muhammad (sas) erwähnt werden, folgt oft das Kürzel ra. Dies steht für „radi allahu anhu“, was so viel bedeutet wie „Allahs Wohlgefallen auf ihm“.

    Die Abkürzung ra wird auch für Frauen verwendet, wie zum Beispiel für die Frauen des Propheten oder die weiblichen Gefährtinnen (Sahabiyat). In diesem Fall steht es für „radi allahu anha“, was „Allahs Wohlgefallen auf ihr“ bedeutet.
  • raa:
    Wenn von einer Gruppe von Gefährten die Rede ist, wird die Abkürzung raa verwendet. Sie steht für das arabische „radi allahu anhum“, was „Allahs Wohlgefallen auf ihnen“ bedeutet.

Gebetshaltungen

Die sieben grundlegenden Gebetshaltungen des islamischen Gebets (Salat) werden in jedem Gebetsabschnitt (Raka) in einer festgelegten Reihenfolge wiederholt.

Takbiratu-l-ihram

Man steht aufrecht in Richtung Mekka (Qibla), hebt die Hände (bis zu den Ohren oder Schultern) und spricht „Allahu akbar“, danach werden die Hände vor der Brust oder dem Nabel verschränkt (rechte Hand auf der linken) und Rezitationen aus dem Koran gesprochen.

Qiyam

Aufrechtes Stehen: Die Hände werden vor dem Körper verschränkt, wobei die rechte Hand auf dem linken Unterarm liegt.

Rukū (Verbeugung)

Man verbeugt sich mit geradeem Rücken nach vorne und legt die Hände auf die Kniescheiben.

Iʿtidāl (Aufrichten)

Man richtet sich aus der Verbeugung wieder vollständig in den aufrechten Stand auf.

Sudschūd (Niederwerfung)

Man geht auf die Knie und berührt den Boden gleichzeitig mit sieben Körperteilen: Stirn, Nase, beiden Handflächen, beiden Knien und den Zehen.

Dschalsa (Zwischensitz / Aufsitzen)

Man sitzt auf den Knien beziehungsweise Füßen zwischen den Niederwerfungen oder am Ende des Gebets.

Salām (Abschlussgruß)

Zum Abschluss des Gebets sitzt man und wendet den Kopf nacheinander nach rechts und links, um den Gruß zu sprechen.